24. November 2020

Mein Kajak

Native Ultimate FX13 Propel seit 2019

Am Anfang waren da ja viele Fragen !

  • Paddeln oder Treten ?
  • Propeller oder Push ( Mirage ) Antrieb ?
  • Sit on Top ( Obenauf sitzen ) oder  ein Sit in ?
  • Transportgewicht
  • Kosten ?
  • Kann ich im Kajak stehen ?
  • Ist es für mein Gewässer geeignet ?
  • und vieles mehr ..

Nachdem ich mich mit diesen Fragen auseinander gesetzt und vieles auch abgearbeitet habe, ist am Ende die Entscheidung auf dieses Kajakmodel gefallen ! Großen Anteil daran hatte u.a. auch die tolle Kajak Vorstellung von Udo alias Silent Hunter im Netz. Zahlreiche Videoclips habe ich mir immer wieder angeschaut, es war für mich eine große Hilfestellung und Unterstützung. Dank an dieser Stelle noch einmal Udo für Deinen fachmännischen Support ! Link zum Video

Wie schon in einem anderen Beitrag erwähnt wurde 2019 das Kajak angeliefert und seit dem Tag schipper ich mit viel Freude und Begeisterung auf dem Wasser umher. Natürlich hat sich am Kajak seit dem einiges verändert. Nach 2..3..4 Ausfahrten merkt man schnell was man ändern muss bzw. für seine Bedürfnisse anpassen will. Ob es nun der Platz für die Rutenhalter ist, für den Anker, Position der Camera, der Tackle Boxen, Zange, Hakenlöser, Maßband usw. Alles soll ja schnell griffbereit sein. Das Cockpit will gut organisiert sein !

Tipp: Das oben genannte ist ein Lernprozess. Man muss sich wohlfühlen im Yak, alles was nervt, stört oder nicht sooo optimal läuft, sollte schnellstmöglich geändert werden. Erst dann geht der Spaßfaktor ins Blut über.

So war ich z.B. mit dem C-Tug nicht zu 100% zufrieden und habe diesen dann ausgetauscht gegen das Landing Gear. Für meine Zwecke und mein Gewässer einfach besser geeignet. Den C-Tug möchte ich aber nicht missen, denn gerade für weitere Strecken vom Parkplatz zum See, schnalle ich diesen einfach vorne an den Bug an und kann somit das Kajak ganz gemütlich ziehen. Voll beladen mit allem ist das Kajak nämlich dann rund 50-55kg schwer d.h. dieses Gewicht auf Dauer zu tragen ist dann doch sehr mühsam. Insofern ist der C-Tug hier eine gute Hilfe.  Super Sache 🙂

Zubehör:

Mein Setup am Yak welches nach dem Kauf noch angeschafft wurde: ( Affiliatelinks  )

Für meine GoPro 5 Hero ActionCam eine Camerastange. Dreh-und Schwenkbar in allen Richtungen
4 Stück Rutenhalter von Scotty
3 Stück Halterungen für die Schienenmontage
Der C-Tug Transportwagen ( Video zum Produkt )
2 Stück Verbindungsadapter
1 Stück Köder und Getränkehalter ( Farbe schwarz )
1 Stück Halterung für das Smartphone am Pedalantrieb
1 Stück Echolothalter
2 Stück Rutenhalter für die Ersatzruten am Heck

Man sieht schon anhand der vielen Teile, was man an Kosten später noch dazurechnen muss/kann. Sicherlich kann man auf das eine oder andere Teil verzichten z.B. die Stange für die Camera Befestigung. Für mich ist diese aber eben von Vorteil, da ich doch immer gerne ein paar Clips vom Angelausflug in Film festhalten möchte.

Der größte Brocken war später noch das „Landing Gear“ ( Link zum Produkt )  wie oben erwähnt d.h. mit über 300.- Euro schlägt dieses zu Buche. Es kam erst nach ca. 6 Monaten dazu. Aber die Anschaffung kann ich persönlich nur empfehlen ! Somit wird ein Transport von A nach B noch viel einfacher. Das Geld ist gut investiert !

Wie der Einbau funktioniert wird hier gut dargestellt.

Am Ende ist nun mein Kajak genau so wie ich es haben will d.h. für MEINE Zwecke und meiner Art zu angeln angepasst. Ab und zu bringe ich die Adapter aber auch an anderer Stelle an bzw. es kommt ein Halter dazu, weil man z.B. die Action Cam an einem anderen Platz haben möchte.

Den Schritt von einem Ruderboot auf ein Angelkajak zu wechseln kann ich nur empfehlen. Zumindest sollte man wenn die Möglichkeit besteht, einen Anbieter/Händler in der Nähe aufsuchen um dort eine Probefahrt mit einem Angelkajak zu machen. Es muss ja jetzt nicht das FX13 Propel sein.. es gibt mittlerweilen eine Vielzahl an guten Yaks.

Ich wünsche schon mal vorab viel Spaß bei der Jungfernfahrt !