22. Mai 2024

Uferangeln auf Seeforellen

Die Faszination erleben: mit Leidenschaft auf Seeforellen

In diesem Beitrag teile ich gerne meine Erlebnisse beim Angeln auf Seeforellen direkt vom Ufer aus.
Eine massige Seeforelle vom Ufer aus zu überlisten ist immer eine schwere Prüfung, noch dazu, wenn man am Ammersee unterwegs ist.

In der Regel fängt man bedauerlicherweise hauptsächlich kleinere Exemplare, die im Frühjahr ausgesetzt wurden und sich später in kleinen Gruppen im Flachwasser bewegen.
ABER es gibt IHN, den 60er plus Silberbarren im See!

 

Nur mit Beharrlichkeit und sehr viel Glück wird es eines Tages klappen, so einen Traumfisch an die Leine zu bekommen.

Nicht umsonst ist die Königin im See und Fisch der tausend Würfe eine wahre Herausforderung für passionierte Anglerinnen und Angler auf der Suche nach einem unvergesslichen Fang-Erlebnis.
Mit ihrer beeindruckenden Größe und ihrer listigen Natur fordert die Seeforelle nicht nur Geduld und Können heraus, sondern belohnt auch mit einem unvergleichlichen Gefühl der Erfüllung, wenn man sie schließlich am Ende der Angelrute fühlt.

Dafür lohnt es sich bei eisiger Kälte stundenlang im Wasser auszuharren 💪 😎

Start in die Saison

Mit den ersten wärmeren Tagen im Jahr kündigt sich der Frühling an und bei vielen Anglern im südbayerischen Raum steigt die Vorfreude. Der 1. März markiert ein besonderes Datum, da die Schonzeit für Seeforellen an den meisten Gewässern endet, so auch am Ammersee. Dies bedeutet den Start einer aufregenden Zeit, denn die Seeforellen halten sich zu Beginn der Saison oft in Ufernähe auf und ziehen oftmals in kleinen Trupps umher, was die Chancen für Uferangler erhöht. Das Frühjahr bis etwa Anfang/Mitte Mai ist daher die optimale Jahreszeit, um einen Silberbarren zu fangen!

 

Taktik

Die Taktik lässt sich kurz mit einem Wort zusammenfassen: Werfen, werfen, werfen und Strecke machen! Nur wer beharrlich und geduldig ist, hat die Chance, mit etwas Glück belohnt zu werden. Manche Angler geben zu früh auf und resignieren nach zahlreichen Würfen mit dem Kunstköder. Zudem bleiben sie oft zu lange an einem Spot. Seeforellen bewegen sich ufernah und patrouillieren nicht selten zur gleichen Tageszeit am selben Spot. Wir sollten daher versuchen, diesen „Wanderweg“, so könnte man ihn bezeichnen, wenn möglich an unserem Hausgewässer zu finden. Hat man diesen gefunden, stehen die Chancen nicht schlecht eine Seeforelle zu Keschern.

 

Köder

Bei der Wahl der Köder greift jeder Angler gerne zu seinen Favoriten, den „Geheimwaffen“. Zu meinen gehören eine Auswahl an hochwertigen Blinkern mit 15-18 Gramm Wurfgewicht, sowie der klassische Spöket, Stickbaits und gelegentlich ein Streamer an der Sbirolino-Montage. Es kommt vor, dass an manchen Tagen der Blinker besser funktioniert als der Streamer. Daher ist es wichtig, flexibel zu bleiben und sich nicht ausschließlich auf einen Ködertyp festzulegen.

 

 

Drilling oder Einzelhaken

Persönlich habe ich alle meine Köder, die ich beim Seeforellenangeln verwende, auf Einzelhaken umgerüstet. Warum? Obwohl dies das Risiko erhöht, dass der Fisch während des Drills leichter ausschlitzt, ist es gerade an Gewässern, wo viele kleinere Exemplare gefangen werden können, ethisch und schonend für die Fische. Tatsache ist, dass der Großteil der gefangenen Fische wieder freigelassen werden muss. Nur wenige Angler werden das Glück haben, eine Seeforelle von über 60 Zentimetern vom Ufer aus zu keschern. Aus diesem Grund verwende ich AUSSCHLIESSLICH Einzelhaken, zum Wohl der Fische.

Eindrücke und Erlebnisse am Wasser

In letzter Zeit habe ich einige Videoclips zum Thema Uferangeln auf Seeforellen veröffentlicht. Wer Interesse hat, kann mich gerne auf weiteren Abenteuern begleiten. Die Seeforellensaison beginnt am 01.03. und endet bei mir normalerweise Anfang bis Mitte Mai, wenn die Bootsaison startet und ich endlich wieder mit dem YAK aufs Wasser kann. Während dieser Frühlingszeit versuche ich so oft wie möglich ans Wasser zu kommen, in der Hoffnung, eines Tages mit viel Glück einen 60-Zentimeter-Silberbarren vom Ufer aus zu überlisten.

Das Seeforellenangeln vom Ufer aus erfordert oft eine hohe Anzahl von Würfen, bis man einen Fang verbuchen kann. Nicht selten werfe ich bis zu 180-mal am Tag meinen Köder aus. Doch die Mühe lohnt sich, denn jede Seeforelle ist ein besonderer Fang und ein unvergessliches Erlebnis. Die Devise lautet daher: Niemals aufgeben – irgendwann kommt auch deine Seeforelle!

Ich hoffe, dieser Beitrag und meine Filme dazu haben euch inspiriert, selbst einmal das Seeforellenangeln am Ammersee auszuprobieren. Mit den richtigen Techniken, etwas Geduld und einer Portion Glück könnt auch ihr unvergessliche Angelerlebnisse im Frühjahr am Ufer dieses wunderschönen Sees erleben.

Petri Heil und tight lines! 💪 😎

Jockl

 

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