30. März 2024

Schleppangeln im Freiwasser mit dem Kajak

Wer vertraut ist mit seinem Yak wird das Schleppangeln im Freiwasser mit dem Kajak sicherlich lieben. Es ist für mich immer wieder eine Option und eine beliebte Angelmethode um zu einem das Gewässer zu erkunden sowie oftmals erfolgreich einen größeren Raubfisch im Freiwasser einzunetzen.

Ein Kajak mit Pedalantrieb ist für diese Art der Angelei natürlich perfekt dafür geschaffen. Man hat die Hände frei, kann sich voll und ganz auf die Köder, der Geschwindigkeit und der Route konzentrieren und dabei die herrliche Natur genießen.

 

Geduld und Ausdauer

Aber auch beim Schleppangeln muss man viel Geduld und Ausdauer mitbringen, möchte man am Ende nicht einen Schneidertag erleben. An manchen Tagen will aber auch trotz aller Bemühungen kein Fisch den Köder nehmen, solche Tage gehören einfach dazu und dienen am Ende auch uns weiterzuentwickeln und unsere Angeltechnik im besten Falle zu verbessern. So sehe ich das zumindest 🙂

Auch bei einer meiner letzten Angelausflüge hatte ich mich schon damit abgefunden, als Schneider nach gut 20 km das Wasser zu verlassen, egal welchen Köder ich auch montierte, es wollte sich einfach kein Abnehmer finden.

Man variiert in der Geschwindigkeit, bietet den Köder in verschiedenen Tiefen an, fährt unzählige vermeintliche Hotspots an, aber es will nichts beißen, einfach tote Hose. An solchen Tagen zahlt sich oft Geduld und Ausdauer aus, natürlich auch gepaart mit etwas Glück, welches beim Angeln einfach auch dazugehört.

Taktik und Köderauswahl

Beim Schleppfischen wechsel ich die Köder meist alle 30 Minuten durch, obwohl ich von der Fängigkeit jedes einzelnen zu 100 % überzeugt bin, aber oftmals entscheiden Kleinigkeiten über Erfolg und Misserfolg. An manchen Tagen gefällt den Räubern die Farbe nicht, dann läuft der Köder vielleicht falsch, zu tief, zu flach oder 10 Meter zu weit rechts. Es spielen so viele Faktoren mit ein und nicht zuletzt muss der Fisch natürlich auch Hunger haben und wir müssen das Beißfenster erwischen bzw. ihn so reizen, dass er unser Leckerli attackiert.  Wenn einer dieser Parameter nicht greift, ja dann sieht es für uns einfach schlecht aus, wir können Strecke machen ohne Ende und kein Fisch wird dem Köder am Ende der Leine Aufmerksamkeit schenken. Genau deswegen sollte man seine Köder oftmals wechseln sowie das Tempo immer wieder mal ändern und die unterschiedlichsten Tiefen und Strukturen abfahren.

Die Rute ist krumm

Wenn auf den großen Gummischlappen, Swimbaits und dem besten Castaic nichts geht, montiere ich nicht selten einfach Altbewährtes. Sei es nun der gute alte Heinz Blinker oder einen rattenscharfen Jackson Wobbler. So war es auch an diesem besagten Tag.

Keine 10 Minuten später wurde der 16 cm Jackson Lake Walker in Perch attackiert und die linke Rute machte einen kräftigen Bogen, ein brachialer Einschlag wie aus dem Nichts. Ein strammer Esox konnte dem tief laufenden Leckerli nicht widerstehen und belohnte meine Ausdauer.

 

Der Tag mit all seinen Eindrücken und Erlebnissen am Wasser wurde wieder einmal mit der GoPro festgehalten und zusammen geschnitten. So entstand am Ende ein Filmchen zum Thema Schleppangeln im Freiwasser mit dem Kajak.

Viel Spaß beim Anschauen schreibt gerne einen Kommentar und wenn Euch das Video gefallen hat, freue ich mich über ein Like.

Vielen Dank, allen weiterhin viel Erfolg am Wasser.

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